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1. Rockatainment Trophy, Wemmetsweiler, 14.4.2012

Nach unserem letzten (desaströsen) Fußballeinsatz beim Dorf spielt Fußball 2011 in Wemmetsweiler haben wir beschlossen nie wieder Fußball zu spielen.

Aber wie nach einem guten Suff und nem anständigen Kater am nächsten Tag sind die guten Vorsätze am Tag darauf meistens wieder vergessen.

Aus diesem Grund sagten wir zu, als uns der Veranstalter des o.g. Events an der Gemüsetheke im Wasgau ansprach. Bei einer Erstausgabe eines Turniers sollte eine Traditionsmannschaft wie unsere natürlich nicht fehlen.

Die Anfrage für dieses Turnier kam irgendwann im Januar, wenn ich mich richtig erinnere. Jedenfalls viel zu früh um sich wegen irgendwas zu beeilen oder zu engagieren. Wir hatten ja noch massig Zeit, konnten noch sooo oft trainieren gehen um unsere Fitness und Technik konkurrenzfähig zu machen.

Gesagt, nicht getan. Wir gingen ohne eine einzige Trainigsminute in das Turnier und nahmen uns vor, in keinem Spiel mehr als zehn Gegentore zu kassieren.

Vorweg: Das haben wir geschafft.

Wir haben uns am Turniertag (etwas zu) zeitig getroffen. Alle waren halbwegs pünktlich da. Alle? Wo denkt ihr hin?! Die Herren Kasper und Nikolai haben ne dreiviertel Stunde später erst die richtige Halle gefunden. Kann man ja auch mal verwechseln bei den 163 Turnieren, die wir jedes Jahr spielen. Egal. Immer noch besser als der Herr Stein, der es vorzog erstmal überhaupt nicht zu kommen. Schande über sein Haupt und der schwarz-gelbe Teufel soll ihn holen. Auch Holzingers ihrer hat sich strikt geweigert. Bei der nächsten Geburtstagsparty darf keiner dieser Helden in die Mitte.

Wir starteten also, wie meistens, voller Pessimismus in das Turnier.

Erstes Spiel gegen die „Krebsmenschen“ stand an. Ich weiß zwar nicht warum, aber in diesem Spiel konnten wir relativ schnell durch Daniel in Führung gehen. Ungewohntes Gefühl, wir führen!

Die Freude währte nicht allzu lange ehe wir den Ausgleich kassierten. Durch eine sehenswerte Flugeinlage im 7-Meter-Kreis von Maurice und den anschließenden 7 Meter konnten wir wieder in Führung gehen. Schütze war erneut Daniel.

Diese 2:1-Führung konnten wir auch über die Zeit retten. Drei Punkte im Haben. Geil.

Im Zweiten Spiel stand uns das Kollegium vom BKH Saarbrücken gegenüber. Durch eine Laune der Natur konnten wir auch dieses Spiel gewinnen. 1:0. Torschütze war wieder mal Daniel. Was würden wir nur ohne den Burschen machen?

Unn nu? Tabellenführer!

Im letzten Gruppenspiel hatten wir es dann mit der AH des FV Neunkirchen zu tun. Diese schienen die härteste Nuss in der Vorrunde zu sein. Das bekamen wir auch gleich durch das 0:1 zu spüren. Die alten Herren schossen aus allen Rohren und Himmelsrichtungen. Glücklicherweise stand Martin „Der Greifer“ Bollig im Tor. Durch starke Paraden konnten gerieten wir nicht weiter in Rückstand. Auf der anderen Seite konnten wir durch ein Tor von Maurice sogar den Ausgleich erzielen und halten bis zum Schluss.

3 Spiele, 7 Punkte. „Uns kanns egal sin“-Rekord!

Wir standen als Gruppensieger mit unserer Flitzpiepentruppe erstmals im Halbfinale eines Turniers und mussten dort gegen den zweiten aus der anderen Gruppe, die „Schraubstollenjäger“ ran.

Durch das durch drei ungeschlagene Spiele gewachsene Selbstvertrauen standen wir relativ sicher in der Abwehr. Unsere Gegner wussten sich nicht anders zu helfen als ebenfalls aus allen Lagen draufzukloppen. Wieder musste Martin seine Klasse unter Beweis stellen. Wir waren in der Abwehr so beschäftigt, dass wir vergaßen auf der anderen Seite selbst Tore zu schießen.

0:0 Endstand nach regulärer Zeit. 7-Meter-Schießen

Endstand:4:3 für die, denen alles egal ist. à FINALE! Ein Pokal war uns hier schon sicher.

Im Finale trafen wir dann auf das Biergeschwader. Man könnte bei diesem Namen vermuten, dass diese Mannschaft die Vollste am Platz sei. Weit gefehlt. Das war de Kaisersaal. J

Gegen das Nr. 1-Team des Veranstalters gerieten wir relativ schnell mit 0:1 in Rückstand. Wir ließen uns davon allerdings nicht beirren und versuchten weiter unser Spiel zu spielen (hinten mauern, vorne Glückstore schießen). Durch einen Weltklassepass die Bande entlang von Nico Persch auf Daniel und den erfolgreichen Abschluss durch ebendiesen konnten wir das Spiel auch wieder ausgleichen.
Wir spielten in der Folge nicht den schönsten Fußball. Aber dafür gibt’s auch keine 30 Liter Fassbier. Wir rissen uns also zusammen und zeigten den Zuschauern nicht unser gesamtes Repertoire an Tricks un Fießja. Wir konzentrierten uns vielmehr auf das erfolgreiche Vermeiden weiterer Gegentore.

Gelungen, 1:1, erneut 7-Meter-Schießen.

Fünf Schützen je Team reichten hier diesmal nicht aus. Nicht weil alle trafen, eher weil keiner traf.

Glücklicherweise konnten das Biergeschwader die Chance auf den Sieg nach einem unserer vielen Fehlversuche nie nutzen. Irgendwann haben wir tatsächlich einen 7-Meter verwandelt (ich glaub es war Maurice). Biergeschwader verschoss:

Schlagt mich hart und nennt mich Wanda. „Uns kanns egal sin“ ist Turniersieger!

Bei der anschließenden Siegerehrung nahm unsere sensationelle Neuverpflichtung Daniel den Pott und den Gutschein für 30 Liter feinstes Karlsberg Fassbier entgegen.

Außerdem muss noch erwähnt werden, dass unser Torhüter Martin Bollig zum Besten Spieler des Turniers gewählt worden ist. Hat er sich auch verdient. Schließlich hat er niemanden verletzt.

 

P.S. Es hat sich von uns keiner mit dem Schiedsrichter angelegt. Sehr positive Entwicklung. Gelobt sei die Psychotherapie.

Was anderes: Der Autor verlangt künftig für jeden Artikel 50 Punkte beim Tippspiel als getarnter Bonus. Irgendwo müssen die Punkte ja herkommen.

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42. Dorf spielt Fußball in Wemmetsweiler

1970 hat in Wemmetsweiler „das erste deutsche Dorf Fußball gespielt“. Bei der ersten Ausgabe gaben sich 32 Mannschaften die Ehre. Später wurden sogar Damen- und Seniorenklassen eingeführt. Im Rekordjahr 1979 wurden dann 69 Mannschaften gemeldet.

2011 warens nicht mehr ganz so viele. Aber „Uns kanns egal sin“ war zum ersten Mal dabei. Und das entschädigt schon für vieles. Schließlich sind wir gern gesehener Punktelieferant.

In Wemmetsweiler wird, wie bereits erwähnt, in verschiedenen Klassen gespielt. Es gibt eine A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, Frauenklasse, Seniorenklasse und Super-Sonderklasse. Für die A-Klasse konnten wir nicht melden, da sogar uns bewusst war, dass wir dort kein Land sehen würden. Für die B-Klasse muss jeder Spieler in Wemmetsweiler wohnen, arbeiten oder Mitglied in einem ortsansässigen Verein sein. Dies kam also für uns auch nicht infrage. Für die Frauenklasse wurde Anmeldebedingungen gestellt, die wir ebenfalls nicht erfüllen konnten. Aufgrund der körperlichen Beschaffenheit könnten wir uns für die Seniorenklasse melden, die Personalausweise sagen aber etwas Anderes. Was die Super-Sonderklasse ist, blieb mir bis heute verborgen. Deshalb blieb für uns nur die C-Klasse übrig. Diese Klasse ist „offen für alle“. Also auch für aktive Spieler. Wir sollten im ersten Spiel herausfinden, was das heißt.

Es gab in der C-Klasse zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften. Es wurden gegen beide Gegner Hin- und Rückspiel gespielt, insgesamt also vier Spiele. Jedes Spiel dauerte 20 (!) Minuten. Wir würden also nach den Spielen immer viiiiiel Durst haben.

Im ersten Spiel trafen wir auf den FC Kreuzberg III. „Die dritt Mannschaft kann jo net so stark sin“, haben wir gedacht. Peifedeckel! Ulli enttarnte einige Spieler des Gegners als Aktive der ersten Mannschaft des SC Wemmatia Wemmetsweiler. Die spielen zwar nur Kreisliga A und kriegen sogar dort noch die Hucke voll, für uns würde es aber reichen. Wir nahmen uns vor, in 20 Minuten Spielzeit nicht mehr als neun Gegentore zu kassieren, also einstellig zu bleiben. Erschwerend hinzu kam, dass wir zu diesem Zeitpunkt nur sieben Spieler hatten, also keine Wechselmöglichkeit.
Am Ende hieß es 0:9. Ziel erreicht! Bäm!
Im Rückspiel ließen die Kreuzberger es schon wesentlich langsamer angehen. Uns gab das die Gelegenheit zu eigenen Chancen zu kommen. Markus Mainberger, der als zusätzlicher Spieler ab diesem Zeitpunkt dabei war, war wesentlich daran beteiligt. Dennoch gingen unsere Gegner mit 1:0 in Führung, was wir überraschenderweise durch eine eiskalte Verlade des gegnerischen Torwarts durch Maurice Biedermann ausgleichen konnten. Wir stellten uns nun mit Mann und Maus um den eigenen Strafraum auf und versuchten das 1:1 über die Zeit zu retten. Dies gelang uns auch durch viel Einsatz und etwas Glück bis zur letzten Aktion des Spiels. Flanke von halbrechts, Kopfball, Tor. 1:2 im letzten Augenblick verloren. Zum Kotzen.

Wir mussten also gegen unseren zweiten Gegner, Toyota´s schnelle Flitzer alles rausholen, was in unseren schlaffen Körpern steckte.
Wir rechneten uns durchaus Chancen aus, was sich als nicht allzu realitätsfern herausstellte. Im ersten Spiel gerieten wir zwar erneut in Rückstand, konnten aber durch einen Schuss aus der zweiten Reihe von Michael Marschall ausgleichen. Man merkte den Gemütern an, dass dieses Aufeinandertreffen wesentlich enger zugehen würde als gegen Kreuzberg. Vielleicht lag es daran, dass Herr Kasper plötzlich meinte, sich mal wieder mit dem Unparteiischen anlegen zu müssen (die haben Mittel, mit denen Sie uns für das Spiel benachteiligen können, Anm. d. Red.). Oder war es doch der gegnerische Spieler? Jedenfalls musste uus Ulli dann mal für zwei Minuten zuschauen. In dieser Zeit geschah im Spiel nichts Erwähnenswertes. Ein paar Minuten später kassierten wir allerdings wieder ein Gegentor, welches wir bis zum Ende nicht mehr ausgleichen konnten. 1:2 Niederlage.

Im Rückspiel lief alles ganz ähnlich ab. Zumindest von der Torfolge her. 0:1, 1:1 Ausgleich durch einen gekonnten „Was-auch-immer“ in den Winkel von Andreas Holzinger. Dies hatte Andy kurz vorher schon mal geprobt und kläglich versagt. Anschließend 1:2. So ging es dann auch aus. Ausgeschieden. In der Vorrunde. Mal wieder.

Nichtsdestotrotz hat es wieder viel Spaß gemacht. Vielleicht sollten wir es trotzdem mal mit einem anderen Sport versuchen. Nur nicht mit Tischtennis, Völkerball oder Boule. Da können wir auch nix.

Besonderes Lob gilt Ulli Kasper, der sich mit überragendem und selbstlosem Einsatz von großen Teilen seiner Haut getrennt hat.
Als Erfolg kann man verbuchen, dass niemand ernsthaft verletzt wurde. Langsam wird’s unheimlich, wie robust unsere Knochen und Bänder doch zu sein scheinen. Toi, toi, toi, dreimal schwarzer Kater.

Auf zur nächsten Herausforderung…

 

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Unser Dorf spielt Fussball in Wemmetsweiler 2011

Am Freitag, 08. Juli 11 bis Sonntag, 10. Juli 11 wird im Sportpark „Lange Gewann“ das Fussballturnier „Unser Dorf spielt Fussball“ stattfinden.

Natürlich werden wir da mit einer schlagkräftigen Truppe in der C-Klasse antreten.

Wir spielen in Gruppe A mit den Mannschaften:
– Toyotas schnelle Flitzer
– FC Kreuzberg III

Spiele Samstag, 09. Juli 2011:
– 11:20 Uhr – Feld 1: Uns kanns egal sin vs. FC Kreuzberg III
– 12:30 Uhr – Feld 1: FC Kreuzberg III vs. Uns kanns egal sin
– 15:00 Uhr – Feld 1: Toyotas schnelle Flitzer vs. Uns kanns egal sin
– 16:40 Uhr – Feld 1: Uns kanns egal sin vs. Toyotas schnelle Flitzer

Spiele Sonntag, 10. Juli 2011:
Falls wir die Endrunden erreichen sollten, finden die Halbfinale und das Finale ab 15:20 Uhr statt.

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Turnierbericht 4. JU-Hallenpokal, Schiffweiler

4. JU-Hallenpokal, Mühlbachhalle Schiffweiler

28.01. – 30.01.2011

Der erste Auftritt des Jahres 2011 führte uns in unsere Nachbargemeinde Schiffweiler. Die dort ansässige JU richtete seit einigen Jahren regelmäßig ein Hallenfußballturnier aus. Andy wurde beim Studium seiner täglichen Klolektüre darauf aufmerksam. Vielen Dank dafür.

Die inaktiven Teams waren in drei Fünfergruppen unterteilt. Die jeweils ersten drei sowie der beste Gruppenvierte kamen in die Zwischenrunde. Dies war auch unser erklärtes Ziel. Nach dem bisher einzigen Überstehen der Vorrunde beim Outdoor-Turnier in Quierschied 2010 sollte nun ein weiteres glorreiches Kapitel im „Uns-doch-egal“-Buch entstehen.

Im ersten Spiel trafen wir auf eine Hobbymannschaft der Firma Saarstahl. Der Gegner war nicht übermächtig, im Gegenteil. Vielmehr verstanden wir es nicht, uns zwingende Torchancen zu erspielen und das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wir kassierten folgerichtig das 0:1. Unser Team startete traditionell schlecht in das Turnier. Wir konnten uns allerdings kurzzeitig fangen und erzielten durch einen herrlichen Treffen von Andreas Holzinger das 1:1 Ausgleichstor. Dieses Remis schien uns irgendwie aus dem Konzept zu bringen. Die Mannschaft verfiel geschlossen in den Hühnerhaufen-Modus. Kurz danach stands 1:3, ehe Thomas Stein uns mit seinem 2:3 noch einmal Hoffnung schenkte. Die Zeit reichte allerdings nicht mehr aus, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Das erste Spiel ging also erneut verloren.

Im Zweiten Spiel standen uns die Gastspieler 2 gegenüber. Wir starteten ähnlich konzeptlos in die Partie. Der höheren Klasse des Gegners, im Vergleich zum ersten Spiel, war es zu verdanken, dass wir sehr schnell mit 0:3 in Rückstand gerieten. Der Gegner schien das Spiel schon abgehakt zu haben und drosselte das Tempo. So kamen wir durch ein glückliches, aber nicht minder schönes Tor unseres Goalgetters Nico Persch noch zum 1:3 Endstand. Wer führt eigentlich die Torjägerliste an?

Im dritten Spiel trafen wir auf die vom Namen her stärkere Version der Gastspieler. Die erste Mannschaft. Gegen die Gastspieler haben wir bereits beim Feldturnier 2010 in Quierschied gespielt. Damals gewannen wir 1:0.

Natürlich hatten auch die Gastspieler unsere ersten beiden Spiele gesehen (zur Erinnerung: unter aller Sau). Wir wurden infolgedessen wohl etwas unterschätzt. Dennoch gerieten wir wieder mit 0:2 in Rückstand. Warum wir nichts aus unseren Fehlern lernen? Ich bin ratlos.

Wir konnten durch Michael Marschall (2x) zwar wieder auf 2:2 ausgleichen, ließen uns den verdienten Punkt allerdings trotzdem wieder nehmen. Endstand 2:3.

Im letzten Spiel wollten wir wieder alle Kräfte mobilisieren. Wir wollten nicht erneut ohne Punkt nach Hause fahren. Nun ja, sagen wirs mal so. Der Geist war willig, das Fleisch war schwach. Ruckzuck stands wieder 0:2. Der Anschlusstreffer durch Michael Marschall gelang zwar noch, er veranlasste uns aber offensiver zu agieren um wenigstens einen Punkt mitnehmen zu können. Die Defensive wurde demnach vernachlässigt. Zwei weitere Gegentore waren die Folge. Endstand 1:4.

Fazit: 5. Turnierteilnahme, 4. Ausscheiden in der Vorrunde

Training darf in Zukunft nicht mehr so stark vernachlässigt werden.

Michael „Torgarant“ Marschall

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Turnierbericht Evonik-Cup 2010 in Quierschied

Turnierbericht Evonik-Cup 2010, Taubenfeldhalle Quierschied

27.12. – 30.12.2010

Nach einer längeren Pause war es am 28.12.2010 wieder so weit. Wir hatten wieder Gelegenheit zu zeigen, wie es aussieht, wenn man nicht da war, als das Talent verteilt wurde.

In der gut gefüllten Taubenfeldhalle in Quierschied stand der Evonik-Cup 2010 auf dem Plan.

Wir hatten unser erstes Spiel in der Gruppe, in der auch Hobbymannschaften spielen dürfen, gegen die Funkicker I. An die Funkicker hatten wir keine guten Erinnerungen. Schließlich haben die uns beim Open-Air-Turnier im August in Quierschied im Viertelfinale rausgekickt.

Die Tatsache, dass wir seit dem letzten Turnier auf der Welt der Familie keinen Ball, äääh zumindest keinen nichtorganischen, mehr berührt hatten, die zahlreichen Zuschauer, dass wir zum ersten Mal in der Halle zusammen spielten und dass ein wichtig aussehender Mann in Anzug und Krawatte mit uns spielen wollte, machten uns entsprechend nervös.

Das Spielfeld war in der Taubenfeldhalle in der Breite verkleinert. Deshalb konnten wir unser Spiel nicht wie gewohnt breit machen und auf die Flügel verlagern und so kam es, dass wir im Spiel gegen die Funkicker schnell mit 0:2 in Rückstand gerieten. Allerdings steckten wir nicht auf und konnten kurz nach dem Anschlusstreffer sogar 2:2 ausgleichen.

Leider fehlten uns wie so oft in der Schlussphase des Spiels Luft, Übersicht und Ruhe um den Punkt zu retten. Wir verloren unser Auftaktspiel mit 2:3.

Im zweiten Spiel wollten wir es besser machen. Wir trafen auf die Glockenviecher. Ob der Name daher kommt, weil ihre Glocken riechen wie Viecher wurde nicht übermittelt.

Auch hier schienen wir zu Beginn des Spiels mit den Köpfen noch im Schoß junger hübscher Damen zu liegen. Jedenfalls waren wir damit nicht auf dem Platz. Wieder gerieten wir schnell in Rückstand. Als wir dann einigermaßen im Spiel drin waren konnten wir aber wieder ausgleichen. Kleine und große Unachtsamkeiten in der Defensive brachten uns allerdings abermals um Punkte. Wir kassierten noch zwei Tore und wussten, dass wir mit dieser Niederlage schon ausgeschieden waren.

Ohne Pause ging es in unser drittes und letztes Spiel. Gegner waren nun die Kickers Dillingen. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub in diesem Spiel haben wir sogar geführt. Nichtsdestotrotz blieb am Ende nichts als die Erfahrung, dass wir mit dieser konditionellen und taktischen Verfassung nichts zu melden haben.

Vor dem nächsten Turnier muss wieder mehr trainiert werden. Auch das Einrollen nach Seitenaus sollte dabei auf der Agenda stehen. J

Positiv zu erwähnen wäre noch, dass wir es dieses Mal geschafft haben, dass fast nicht mit dem Schiri gemault wurde. Ganz ohne geht’s natürlich nicht. Dafür steht einfach zu viel auf dem Spiel für unsere mittelalte, erfolgshungrige Mannschaft.

Außerdem hat sich niemand ernsthaft verletzt. Das ist schon ein kleines Wunder bei 36 gespielten Minuten und sieben Glasmännern.

Die Tore haben geschossen:

–         2x Nico Persch (eins schöner als das andere)

–         2x Ulli-Jan Kasper

–         1x Thomas Stein

Auf ein neues vom 28. – 30.01. in Schiffweiler

Michael „Rückenlage“ Marschall

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Marquardt Soccer-Cup Qualifikationsturnier

Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer Open-Air-Saison in Quierschied spielten wir am 12.09.2010 unser erstes Indoor-Turnier um die Qualifikation zum Marquardt-Cup 2010. Gespielt wurde auf einem 30 x 16 m-Court mit Banden und Netzen ringsum.

Es gab sechs Qualifikationsgruppen mit je fünf Mannschaften. Nur die Gruppensieger, sowie die besten zwei Gruppenzweiten qualifizierten sich für die Endrunde am 19.09.2010.

Unser erster Gegner war eine der Betriebsmannschaften des Ausrichters Marquardt. Deren Können haben Sie bereits in ihrem ersten Spiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 11:0 gewannen sie gegen einen Fanclub von Jogi´s Jungs. Wir waren aufgrund dessen natürlich noch nervöser als es ohnehin der Fall gewesen wäre, liefen dem Gegner aber nicht ins offene Messer. Es dauerte einige Minuten bis zum ersten Gegentor. Dann lagen wir aber doch recht schnell uneinholbar zurück. Dennoch hatten wir hervorragende Chancen auf unsere ersten Turniertore. Die Schützen scheiterten aber allesamt am glänzend aufgelegten Marquardt-Keeper. Dass diese Mannschaft so stark ist, kommt natürlich nicht von ungefähr. Ein Großteil der Akteure spielt in der Oberliga-Mannschaft des SV Auersmacher. Wir dagegen sind ja alle von Talent verschont. Wir mussten uns also für die 8:0 – Niederlage nicht schämen.

Tore: Dass ich nicht lache…

Im zweiten Match rechneten wir uns größere Chancen aus. Der Gegner hieß Pilsbrüder FC. Schnell wurde klar, dass man gegen diese Mannschaft unbedingt alles geben musste um eine Chance zu haben. Die jungen Leute können eben noch besser rennen und schneller reagieren als unsereins. Leider gerieten wir sehr früh in Rückstand, den wir auch erstmal nicht aufzuholen vermochten. Wir liefen fast das gesamte Spiel diesem Rückstand hinterher. Wir schafften schließlich den Ausgleich zum zwischenzeitlichen 4:4. Schiedsrichter, Panikmache und eigenes Unvermögen beim fliegenden Wechsel führten dann im Kollektiv zum 4:5 Endstand. Herr Kasper fing sich zwischendurch noch die erste gelbe Karte des Tages ein (provoziere losse mir uns net!). Nur dank der super Paraden unseres Torwarts, blieben wir so lange im Spiel. Ansonsten hätten wir frühzeitig hoffnungslos zurück gelegen.

Tore: 3x Ben (…), 1x Thomas Stein

Das dritte Spiel absolvierten wir gegen Leidensgenossen. Zumindest was deren Namen angeht. Gegen den FC Biernot entwickelte sich ein spannendes Spiel. Unsere Liste mit Verletzen, offenen Wunden, aber auch Torschützen wurde länger. Viele kleine Nickligkeiten bestimmten das Spiel. Am Ende hieß es dann 2:3 aus unserer Sicht.

Tore: (…)

Im letzten Spiel standen wir dann dem Fanclub der Nationalmannschaft gegenüber. Wie wir hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Punkte eingefahren.

Wir gingen durch ein frühes Tor mit 1:0 in Führung. Kurz darauf erzielten wir nach einem Freistoß das 2:0. Das Tor war aber für den Schiedsrichter nicht schön genug, dieser pfiff uns also zurück. Wenig später hats ihm etwas besser gefallen und er ließ unseren Treffer zum 2:0 gelten. Jetzt wollte auch unser Torwart ein Tor schießen und rannte wie vom Lemmes gepickt mit dem Ball nach vorne, machte ne schöne Flugeinlage und musste deshalb vom Feld. Diagnose: Tollwut. Stürmerstar Thomas Stein half die letzten Minuten im Tor aus. In gewohnter Manier, durch eine Führung geblendet, ließen wir uns danach wieder gehen und zu vielen kleinen Fehlern hinreißen. Folgerichtig kassierten wir den Anschluss, konnten den Sieg aber noch über die Zeit retten.

Tore: Ulli-Jan Kasper, Ben (…)

Am Ende wurden wir Gruppenvierter und qualifizierten uns nicht für die Endrunde. Gott sei Dank. An dem Termin hätten wir eh keine Lust gehabt.

Für jeden Akteur gab es dann noch Gutscheine vom Mc Donald´s und Calypso, sowie einen feuchten Furz vom Headcoach.

Marquardt Soccer-Cup Quali 2010
Hintere Reihe (v.l): Martin, Thomas, Ulli - Vordere Reihe (v.l.): Nico, Andreas, Ben, Michael
Hintere Reihe (v.l): Martin, Thomas, Ulli – Vordere Reihe (v.l.): Nico, Andreas, Ben, Michael
Hintere Reihe (v.l): Martin, Thomas, Ulli - Vordere Reihe (v.l.): Nico, Andreas, Ben, Michael
Hintere Reihe (v.l): Martin, Thomas, Ulli – Vordere Reihe (v.l.): Nico, Andreas, Ben, Michael
Bild für den Sponsor www.ersatzteile-24.com
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Anmeldung zum Marquardt Soccer Cup

Turnierinfos:

Welt der Familie in Saarbrücken
Halle 4 „Sport / Spaß / Fitness“
Marquardt Arena
Qualifikation – Gruppe D
Sonntag, 12. September 2010 | 14.30 – 17.00 Uhr
Spieldauer: 12 Min./Spiel | 3 Min. Pause

Keine Anmeldung mehr möglich

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2. Hobby-Gemeindepokal in Quierschied

Quierschied 2010
Hintere Reihe (v.l): Bernd, Martin, Nico, Markus, Ulli, Thomas - Vordere Reihe (v.l): Michael, Thomas, Andreas, Maurice
Hintere Reihe (v.l): Bernd, Martin, Nico, Markus, Ulli, Thomas – Vordere Reihe (v.l): Michael, Thomas, Andreas, Maurice
Hintere Reihe (v.l): Bernd, Martin, Nico, Markus, Ulli, Thomas - Vordere Reihe (v.l): Michael, Thomas, Andreas, Maurice
Hintere Reihe (v.l): Bernd, Martin, Nico, Markus, Ulli, Thomas – Vordere Reihe (v.l): Michael, Thomas, Andreas, Maurice
 



Drei Wochen nach unserem ersten Auftritt in Dillingen meldeten wir beim Hobby-Gemeindepokal in Quierschied. Das Turnier fand nur an einem Tag (07.08.10) statt. Insgesamt waren 14 Mannschaften in drei Gruppen unterteilt. „Uns kanns egal sin“ stand auf dem Startplatz A1. Dies hatte allerdings weniger mit Favoritsein als mit Zufall zu tun. Erlaubt waren nur Hobby-Kicker, keine aktiven Spieler. Wir rechneten uns also Chancen auf ein Weiterkommen aus.

Im ersten Spiel gegen den Judoclub Quierschied waren wir, wie schon in Dillingen ziemlich nervös. Dies zeigte sich vor allem im inkonsequenten Zweikampfverhalten in Offensive und Defensive. Glücklicherweise kassierten wir dennoch kein Gegentor. Im Gegenteil: Wir gingen sogar in Führung (1:0 Thomas Stein). Dass dies nicht automatisch den Sieg bedeutet, wussten wir bereits aus Dillingen. Ohne aus unseren Fehlern aus Dillingen zu lernen, ließen wir unser taktisches Konzept fortan außer Acht und rannten unkoordiniert umher. Folgerichtig fiel das 1:1. Zwei Punkte verschenkt, Erfarung gewonnen. Abhaken und auf das nächste Spiel konzentrieren!

Im zweiten Spiel trafen wir auf die Old Stars. Wir hatten die Mannschaft in ihrem ersten Spiel beobachtet und waren uns einig, dass sie der des Judoclubs überlegen war. Wir mussten uns also steigern. Das ist uns auch gelungen. Wir ließen zwar noch einige Chancen des Gegners zu, allerdings keine zwingenden. Das Spiel endete 0:0. Zu Buche standen also zwei Punkte aus zwei Spielen. Nicht überragend, aber ein Fortschritt gegenüber Dillingen.

Im dritten Spiel standen wir den bis dahin zweimal siegreichen „Gastspielern“ gegenüber und wähnten sie als Favoriten. Entsprechend motiviert gingen wir ins Spiel. Vielleicht sogar übermotiviert. Einer unserer Spieler musste nach wenigen Minuten mit einer Außenbandverletzung das Turnier beenden. Dem Spiel der Mannschaft hat dies allerdings keineswegs geschadet. Sie schien eher beflügelt ;-). Denn kurz darauf fiel das Tor für unser Team (1:0 Andreas Holzinger). diese Führung konnte bis zum Schluss gehalten werden und bedeutete für uns den ersten Dreier.

Im letzten Spiel standen wir dem Gruppenletzten gegenüber. Wir sahen das Spiel als eine Pflichtaufgabe an. Vergleichsweise lange stand es aber 0:0 ehe wir in kurzer Zeit mit zwei Toren in Führung gingen (1:0 Maurice Biedermann) (2:0 Maurice Biedermann). Innerhalb weniger Minuten war das Spiel entschieden und wir standen als Gruppenzweiter im Viertelfinale.

Im Viertelfinale trafen wir auf die zweiten Mannschaft des Vorjahressiegers (Funkickers II). Dieser Gegner erwies sich als uns überlegen. Wir mussten uns mit 0:1 geschlagen geben und beendeten das Turnier als Viertelfinalteilnehmer.

Eine bemerkenswerte Steigerung  gegenüber dem ersten Turnier trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen.

Fazit: Wenn wir uns weiterhin steigern können, werden wir im nächsten Jahr mehr Erfolge feiern können.

P.S. Der verletzte Spieler arbeitet bereits an seinem Comeback.

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2. Karlsberg-Cup in Dillingen

Dillingen 2010
Hintere Reihe (v.l): Michael, Ulli, Achim, Thomas, Nico - Vordere Reihe (v.l.): Andreas, Martin, Christian, Thomas
Hintere Reihe (v.l): Michael, Ulli, Achim, Thomas, Nico – Vordere Reihe (v.l.): Andreas, Martin, Christian, Thomas
Was macht die Nr. 10??
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Der Sponsor ganz rechts hat Spass!!
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Durch einen Zufall wurden wir auf den Karlsberg-Cup in Dillingen aufmerksam. Am 17./18.07. waren wir also in Dillingen zum ersten Mal als „Uns kanns egal sin“ am Start.

Mit gemischten Erwartungen starteten wir in das Turnier gegen die Hasborner Allstars. Schließlich waren pro Mannschaft zwei Aktive Spieler erlaubt. Wir hatten allerdings nur Hobbyfußballer und einen Spieler aus einer zweiten Mannschaft. Zudem stellte sich die Frage, ob wir wirklich 15 Minuten pro Spiel durchhalten würden.

Jedenfalls waren alle Protagonisten hochmotiviert und heiß auf unser erstes Spiel. Dennoch brauchten wir ein paar Minuten bis wir im Spiel angekommen waren. Glücklicherweise war bis dahin noch nichts passiert. Dieses Unentschieden konnten wir auch bis kurz vor Schluss halten, ehe ein Missverständnis in der Abwehr zum 0:1 Ausgleich führte. Auf der einen Seite schade um den verlorenen Punkt, auf der anderen Seite nicht schlecht für das erste Spiel für ein uneingespieltes Team.

Auch im zweiten Vorrundenspiel gegen Tifosi Blablabla gingen wir zunächst in Führung (1:0 Ulli Kasper). Allerdings stellte sich diese Mannschaft, die für ein anderes Team als Ersatz aktiviert wurde als zu konditionsstark heraus. Wir verloren das Spiel mit 1:3 und waren damit noch gut bedient.

Vor dem dritten Spiel bestand nur noch eine minimale theoretische Chance auf die Zwischenrunde. Wir mussten unbedingt gegen „Helden wie wir“ gewinnen und auf Schützenhilfe aus dem anderen Spiel hoffen. Wieder erzielten wir das erste Tor des Spiels (1:0 Achim Staub). Allerdings konnten wir auch diese Führung nicht halten und verloren erneut mit 1:3. Das Turnier endete also für uns mit 0 Punkten und 2:7 Toren.

Fazit: Bei Turnieren, bei denen aktive Spieler erlaubt sind, haben wir wenig zu melden.

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